Outfit-Guide fürs Shooting

Die kurze Antwort: Greift zu ruhigen Naturtönen statt knalligen Farben wie Rot oder Lila, verzichtet auf große Logos und Schriftzüge, und wenn ihr zu zweit seid, geht es nicht um exaktes Matching, sondern um Töne, die zueinander passen. Am einfachsten wird die Entscheidung, wenn ihr euch vorher an einem gemeinsamen Moodboard orientiert.
Warum Farbe so viel ausmacht
Knallige Farben wie kräftiges Rot oder Lila ziehen auf dem Bild extrem viel Aufmerksamkeit auf sich — mehr als eure Gesichter. Naturtöne wie Beige, Creme, Olive, Terrakotta oder gedecktes Blau lassen dagegen euch selbst im Vordergrund stehen und wirken zu fast jeder Location und jedem Licht harmonisch, gerade in der goldenen Stunde.
Ein einfacher Test: Stellt euch euer Outfit in Schwarz-Weiß vor. Wirkt es dort ruhig und stimmig, funktioniert es meistens auch in Farbe vor der Kamera. Wirkt es dort schon unruhig oder fleckig, ist das oft ein Hinweis auf zu viel Kontrast oder zu viele verschiedene Muster gleichzeitig.
Bei Paaren: stimmig statt komplett gematcht
Ihr müsst nicht in identischen Farben oder Mustern erscheinen — das wirkt auf Bildern schnell unnatürlich. Schöner ist es, wenn eure Outfits eine ähnliche Farbfamilie oder Stimmung teilen: zum Beispiel beide in warmen Erdtönen, aber nicht im selben Kleidungsstück. So wirkt ihr als Einheit, ohne verkleidet auszusehen.
Eine kleine Faustregel, die mir persönlich hilft: eine Person etwas heller, die andere etwas dunkler innerhalb derselben Farbfamilie. Das schafft genug Kontrast, damit man euch beide gut erkennt, ohne dass es wie ein bewusstes Partnerlook-Outfit wirkt.
Was ich eher nicht empfehle
Große Logos oder Schriftzüge — zum Beispiel ein auffälliger Nike-Schriftzug auf der Brust — lenken auf dem Foto ab und wirken in ein paar Jahren schnell aus der Zeit gefallen. Auch sehr kleinteilige Muster (enge Streifen, kleine Karos) können auf Fotos leicht „flimmern“. Schlicht ist hier fast immer die bessere Wahl.
Auch von komplett neuer, noch ungetragener Kleidung rate ich eher ab — man sieht auf Bildern erstaunlich oft, wenn sich jemand in einem Outfit noch nicht wirklich bewegt hat. Zieht das gute Stück lieber vorher schon einmal probeweise an, bevor der große Tag kommt.
Mein Pinterest-Board als Startpunkt
Wenn ihr keine eigene Idee habt, schaut euch gerne mein Pinterest-Board an — dort sammle ich Outfit-Inspiration, die zu meinem Stil passt. Wichtig ist nur: Am Ende zählt euer eigenes Moodboard, nicht meins. Wenn ihr euch komplett am eigenen Geschmack vorbei anzieht, nur weil es „zum Fotografen passt“, wirkt am Ende nichts stimmig — weder das Bild noch ihr euch selbst darauf.
Nutzt mein Board also als Ausgangspunkt für Farben und Silhouetten, aber übersetzt es in eure eigene Garderobe. Die schönsten Bilder entstehen, wenn Kleidung und Persönlichkeit zusammenpassen — nicht, wenn ein fremdes Konzept einfach übergestülpt wird.
Kleine Details, die oft vergessen werden
Denkt auch an Schuhe und Accessoires — sie sind zwar selten das Hauptmotiv, tauchen aber öfter mit ins Bild, als man denkt. Bequeme statt neue, drückende Schuhe sind hier die bessere Wahl, gerade wenn wir zu Fuß zu einer Location laufen. Und falls ihr euch die Haare oder das Make-up extra machen lasst: Plant dafür lieber etwas mehr Zeit ein, als am Ende gehetzt loszufahren.

Shooting in deiner Nähe: Fotografin in Dülmen · Fotografin in Ahaus und Ottenstein · Babybauch-Shooting Dülmen · Hochzeitsfotograf Dülmen · Kundenstimmen
Unsicher beim Outfit? Schick mir einfach ein Bild, das dir gefällt — ich sage dir, ob es passt.
Zur Hauptseite– Hannah